Aktive Marienheimkinder: St. Martinslieder neu eingesungen

    Mitglieder des Fördervereins Marienheim überreichen dem St. Töniser St. Martin Robert Brunner die erste CD mit den Martinsliedern aus dem Familienzentrum. FOTO: GdG Kempen-Tönisvorst

    Es gibt nur sehr wenige Familien im Ort, die sie nicht kennen, die CD „St. Martin in St. Tönis“. Vor fast 20 Jahren haben die Kleinen des Katholischen Kindergartens Marienheim, wie das Familienzentrum damals noch hieß, die CD eingesungen. Längst ist sie vergriffen. Nun aber ist eine neue Auflage da. „Unsere Lieder und Geschichten“ heißt die CD, die der Förderverein des Familienzentrums und die Tönisvorster Buchhandlung für zehn Euro zum Verkauf anbieten. Die Einnahmen bekommt der Förderverein, der damit Anschaffungen und Projekte unterstützt, die den Kindern des Marienheims zugutekommen.

    „Die alte CD war so beliebt, dass wir uns dachten, wir machen das nochmal“, sagt Antje Kaulen, Vorsitzende des Fördervereins. Unterstützt wurde das Vorhaben wieder von Heinz Hox, Musikprofi aus St. Tönis, in dessen Studio

    „Unsere Lieder und Geschichten“ produziert wurde. Fast ein halbes Jahr lang haben die Kinder dafür die Lieder geübt und aufgenommen. Dass die CD nun fertig ist, macht alle Beteiligten stolz. Ein erstes Exemplar ist bereits auf dem Markt: Bei der offiziellen Vorstellung der CD übergibt Antje Kaulen eine Disc an Robert Brunner, der seit vier Jahren bei den beiden Umzügen im Ort die Rolle des St. Martins

    innehat.
    Die neue CD kommt etwas frischer daher. Statt in einer Plastikhülle steckt sie in einer hübsch gestalten, umweltfreundlichen Pappschachtel. Das Liederbuch, in dem alle Texte zum Mitsingen aufgeschrieben sind, ist mit Bildern von Kita-Kindern gestaltet. Die Lieder selber sind eine Mischung aus traditionellen Stücken und neueren Liedern. „Außerdem haben einige Erzieherinnen Geschichten eingelesen, die sie in der Martinszeit auch den Marienheimkindern vorlesen“, erzählt Antje Kaulen.

    Verkauft wird die CD in der Tönisvorster Buchhandlung, Hochstraße 49, St. Tönis und über den Förderverein des Katholischen Familienzentrums Marienheim. (red)