Das Hülser Fest der Feste – Mehr als 100 Teilnehmer beim 43. Bottermaat

    Der 43. Bottermaat hält am Sonntag, 15. September, ab 11 Uhr für die Besucher ein breit gefächertes Angebot mit deutlich über 100 Händlern vor, fünfzehn von ihnen sind zum ersten Mal dabei. Handwerker zeigen ihr Können, Geschäfte öffnen von 13 bis 18 Uhr ihre Türen und Hülser Vereine präsentieren sich.

    Zum ersten Mal wird es auf der Tönisberger Straße eine Automeile der örtlichen Autohändler Tölke & Fischer, Ford Hoebertz und Automeister Peter Houbertz geben. Zum dritten Mal, und somit ist es Tradition, ist der „Schleifer“ Ernst Zölzer aus Mönchengladbach dabei. Er sorgt dafür, dass stumpf gewordene Messer und Scheren wieder scharf werden – man muss sie allerdings mitbringen. Die vertretenen Handwerker, unter anderem auch wieder Schmied Norbert Gartz aus Duisburg, können bei ihrer Arbeit beobachtet werden, die Landfrauen zeigen die traditionelle Herstellung von Butter und der Orbroicher Freundeskreis, wie man Apfelsaft macht.

    Der Heimatverein fordert wie immer zur Teilnahme an einem Preis-Rätsel auf. Viele andere Vereine und Verbände informieren über ihr Angebot, ihre Arbeit und ihre Ziele. So auch erstmals das von Peter Hoebertz repräsentierte Project 100. Es gibt wieder Stände mit Kunst, Design und Schmuck, mit Hand- und Bastelarbeiten, mit Blumen, Mineralien und Süßigkeiten, aber natürlich auch welche mit Obst und Gemüse, darunter das Hülser Nationalgemüse „Breetlook“ (Porree). Geöffnet sind auch die Pfarrkirche St. Cyriakus, die Heimatstuben an der Konventstraße und die Hülser Burg. Die Konventskirche mit ihren Spierling-Fenstern und der sanierten Barock-Orgel kann von den Heimatstuben aus besichtigt werden. Bei St. Cyriakus ist eine Turmbesteigung möglich (Anmeldung am Stand der Kolping-Familie vor der Kirche).

    Traditionell wird der Bottermaat schon am Samstagabend ab 20 Uhr mit Live-Musik von der Bühne am Hülser Markt eingeläutet – es spielt die Hülser Band „Groove Company“ für ihre Fans und die, die es werden wollen. Die Vorband „In between“ wird die Leute in Stimmung bringen. (red)