Ehrenamt – Für uns im Einsatz: Tobias Niesel und Marc Hoffmann engagieren sich in der Feuerwehr

    Besonders die Kameradschaft schätzen Marc Hoffmann und Tobias Niesel an ihrem Ehrenamt. Als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hüls haben sie viele brenzlige Situationen gemeistert. Dabei verzichten die beiden Feuerwehrmänner auf so einige Stunden mit ihren Familien und stehen für ihr Ehrenamt das ganze Jahr hindurch zur Verfügung.

    Seit seinem 14. Lebensjahr ist Tobias Niesel Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hüls. Dabei startete der Rettungssanitäter seine Laufbahn bei der Jugendfeuerwehr. Marc Hoffmann stieß mit mehr Lebensjahren zur Hülser Feuerwehr. Als Brandmeister leitet der 35-Jährige so manche Einsätze seiner Feuerwehr-Kameraden. „Die Hülser Feuerwehr war im vergangenen Jahr an 186 Einsätzen beteiligt. Unsere Hauptaufgabe liegt in der Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung im Einsatzgebiet Hüls, dem sogenannten Wachkreis III.

    Als Unterstützung fahren wir aber auch zu Einsätzen in Krefeld. Durch den eigenen Wachkreis sind wir im Gegensatz zu den anderen Freiwilligen Feuerwehreinheiten in Krefeld, 24 Stunden am Tag in Alarmbereitschaft“, erklärt Marc Hoffmann. Um ihr Ehrenamt auszuführen, verzichten die beiden Feuerwehrmänner nicht nur auf zahlreiche Stunden mit ihrer Familie, sondern sie nehmen auch an zahlreichen Fortbildungen teil.

    Neben ihrem Hauptberuf haben die 47 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, wovon drei Frauen sind, die gleiche Ausbildung absolviert wie ihre hauptberuflichen Kollegen. „Unser Nachwuchs wird hauptsächlich über die Jugendfeuerwehr rekrutiert, aber wir sind selbstverständlich auch offen für Quereinsteiger, die gerne mit dieser besonderen Tätigkeit beginnen möchten. Abwechslungsreich und spannend ist dieses Ehrenamt allemal“, erklärt Tobias Niesel. Neben den Gefahren an Leib und Leben, die mit diesem Ehrenamt verbunden sind, setzen sich die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen auch anderweitigen Belastungen aus.

    „Wir wohnen fast alle in Hüls und kennen deswegen viele Leute, die in und um Hüls wohnen. Bei Einsätzen ist es daher nicht verwunderlich, dass man die betroffenen Personen persönlich kennt. Nichtsdestotrotz müssen wir bei jedem Einsatz klar und nüchtern vorgehen, damit der Einsatz mit dem größtmöglichen Erfolg beendet werden kann“, sagt Marc Hoffmann. Abseits der Gefahren und Belastungen, die dieses Ehrenamt mit sich bringt, schätzen die beiden Feuerwehrmänner gerade das kameradschaftliche, fast familiäre Miteinander. Die enge Kameradschaft drückt sich dabei nicht nur darin aus, dass die Feuerwehrmänner sich zusammen gefährlichen Situationen gemeinsam aussetzen und dabei einander vertrauen müssen, sondern auch zahlreiche Freundschaften sind unter den Mitgliedern der Feuerwehrwache bereits entstanden, welche sich auch über das ausgeübte Ehrenamt hinaus erstrecken. (JDD)