KEMPEN: Kockerols arbeitet in Berlin für Freistaat Sachsen

    Michael Kretschmer während einer Debatte über den Kohleausstieg am 03.07.20 in Berlin im Deutschen Bundestag. / Foto: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

    Fast unbemerkt bewegt sich David Kockerols auf dem Berliner Politikparkett. Der 31-jährige Kempener, der zu Schulzeiten das Thomaeum besucht hat, ist persönlicher Referent des Bevollmächtigten des Freistaates Sachsen beim Bund, Staatssekretär Conrad Clemens. Zudem leitet der Fan des VfL Bochum die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landesvertretung Sachsen in Berlin. Zum Freistaat Sachsen gelang er im Zuge der Landtagswahl 2018, als er die Kampagne für Ministerpräsident Michael Kretschmer und die CDU Sachsen mitgestalte. Antrieb war in dieser Zeit das Erstarken der AfD, die in Umfragen stärkste Kraft in Sachsen war. Dies wollte Kockerols mit einem jungen Team ändern, dies gelang. Auch wenn Sachsen und Niederrheiner grundverschieden sind, hat sich der studierte Rechts- und Politikwissenschaftler in München, mit Land und Leuten schnell angefreundet. Die jetzige Position verbindet die Arbeit für Sachsen mit der neuen Wahlheimat Berlin. Als Kontrast zum lauten Berlin – dienen für den Unionspolitiker Kockerols die Felder in Klixdorf. Bei jedem Heimatbesuch geht’s mit dem Hund dorthin. Auf die Frage, ob er selber mal Berufspolitiker werden möchte, antwortet er zurückhaltend: Mir gefällt es im Hintergrund die Strippen zu ziehen. Man ist hautnah dran, kann bei Wahlkämpfen und Gesetzen mitwirken, steht aber nicht im medialen Fokus. Dennoch würde ich es nicht ausschließen.“ Ein Tipp hält er auch bereit: „Zuhause ist es bekanntlich am schönsten, dennoch kann ich allen Kempenern eine Reise nach Sachsen sehr empfehlen“, so Kockerols lächelnd. (tob)

    BU: David Kockerols im Gespräch mit „seinem“ Ministerpräsidenten Kretschmer im Deutschen Bundestag. Foto: Tobias Koch